Schmetterlingshäuser und Schmetterlings-Gärten

Wie der *Schmetterling* zu seinem Namen kam

Der deutsche Name „Schmetterling“, 1501 erstmals belegt, kommt vom ostmitteldeutschen Wort Schmetten (das heißt Schmand, Rahm), von dem einige Arten oft angezogen werden. Im Aberglauben galten Schmetterlinge sogar als Verkörperung von Hexen, die es auf den Rahm abgesehen hatten, worauf auch frühere landschaftliche Bezeichnungen für Schmetterlinge wie Milchdieb, Molkenstehler oder ähnliche hindeuten. Die englische Bezeichnung *butterfly* weist in dieselbe Richtung und entspricht dem regional gebräuchlichen Buttervogel, da die Tiere beim Butterschlagen angelockt wurden. Örtlich existierten aber auch noch verschiedene weitere Bezeichnungen; neben den oben schon genannten Wörtern beispielsweise westfälisch Schmandlecker (von Schmand), bayerisch Müllermaler, hessisch Lattichvogel (von Lattich), schlesisch, siebenbürgisch und schweizerisch *Sommervogel* (gleichbedeutend dem dänischen sommerfugl). Das Wort Schmetterling setzte sich erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts allgemein durch. Bis dahin wurde diese Insektenordnung nach Rösel von Rosenhof (1749) noch *Tagvögel* (für Tagfalter) oder *Nachtvögel* (für Nachtfalter) genannt. Der Begriff Falter hat nichts mit falten (der Flügel) zu tun, sondern kommt von flattern – althochdeutsch* fifaltra* (altenglisch fifealde) – wobei die Verdopplung die schnelle Bewegung der Flügel zum Ausdruck bringt. Im Italienischen heißen die Tiere *farfalla*, und die urverwandte Bildung in Latein heißt papilio, von dem auch das französische Wort papillon abgeleitet ist. Das altgriechische Wort für Schmetterling war *Psyche*, gleichbedeutend mit *Hauch, Atem, Seele*. Die wissenschaftliche Bezeichnung Lepidoptera heißt Schuppenflügler und kommt aus dem Griechischen: lepis-pteron = Schuppe + Flügel.       Quelle

 

 

 

Klick auf das Bild  --->

*Botanika*-Ausstellung in Bremen (Okt. 2008 + Sept. 2009)                                  und du kommst zur

Fullscreen-Diashow

Sie fliegen, flattern, schweben oder taumeln – und schillern dabei in den prächtigsten Farben: Schmetterlinge aus den tropischen Regionen der Erde und eine Fülle an exotischen Pflanzen verwandeln das 300 m² große Schmetterlingshaus in eine faszinierende Erlebniswelt. Tropische Schmetterlinge von 40 verschiedenen Arten können im Mendehaus der "botanika" beobachtet werden. Die Besucher werden in fremde Welten entführt und können Falter aus Südamerika, Asien und Afrika beobachten. Dabei sind neben alten Bekannten wie dem Bananenfalter mit den zur Abschreckung dienenden Augenflecken oder dem prächtigen, königsblau schimmernden Himmelsfalter einige Arten das erste Mal in der botanika zu sehen. Mit etwas Forscherdrang und Geduld lassen sich im Verlauf der Ausstellung auch winzige Eier oder erstaunlich gut getarnte Raupen auf den Pflanzen entdecken. Sie bezeugen die wundersame „Metamorphose“, die einzelnen Entwicklungsphasen, die jeder Falter durchlaufen muss: vom Ei über die Raupe und die Puppe bis hin zur „Imago“, dem fertigen Schmetterling. Auf Text- und Bildtafeln werden zudem wissenschaftliche Sachverhalte anschaulich erläutert, zum Beispiel der komplizierte Aufbau eines Schmetterlingskörpers, die Farben der Flügel, die raffinierten Tarnungs-, Täuschungs- und Abschreckungsstrategien oder das Zugverhalten mancher Falter.      Quelle

 

*

 

 

Klick auf das Bild  --->

Schmetterlings-Garten Sayn in Sayn  (ab Juni2003)                                                 und du kommst zur

Fullscreen-Diashow

Im Garten der Schmetterlinge Schloss Sayn kann der Besucher inmitten einer tropischen Pflanzenwelt Hunderte von exotischen Faltern aus nächster Nähe bewundern. Zwischen Orchideen und Bananenstauden, plätschernden Wasserfällen und kleinen Teichen fliegen farbenprächtige Schmetterlinge aus Amerika, Afrika und Asien frei zwischen den Besuchern von Blüte zu Blüte. Hier findet man den bis zu 30 cm großen Atlas-Spinner aus China, der fast bewegungslos im Tagschlaf verharrt oder den blauen Morpho aus Brasilien, wie er majästetisch durch die Lüfte gleitet. Besondere Freude bereiten den Besuchern die chinesischen Zwergwachteln mit ihren hummelgroßen Küken ebenso wie die bunten tropischen Finken oder der Leguan. Im Pavillon des Schmetterlingshauses werden wechselnde Sonderausstellungen gezeigt. Der Garten der Schmetterlinge Schloss Sayn ist täglich geöffnet von Anfang März bis Ende November.      Quelle


*

 

 

  hier geht's zur  Galerie in der fotocommunity  --->

     (ohne Tropenhaus Luisenpark) 

Schmetterlinge bestimmen:

http://www.das-tierlexikon.de/schmetterlinge-photos.htm

http://www.butterflycorner.net/

 

 

 

Klick auf das Bild  --->

Tropenhaus Luisenpark in Mannheim  (ab Mai 2005)                                                 und du kommst zur

Fullscreen-Diashow

In eine faszinierende Erlebniswelt inmitten hunderter freifliegender exotischer Schmetterlinge entführt das 250 Quadratmeter große Tropenhaus im Pflanzenschauhaus. Hautnah am Besucher schaukeln farbenprächtige Falter durch die tropische Vegetation, umflattern Betrachter neugierig oder tummeln sich an Blüten zur Nektarsuche. Alle Entwicklungsstadien von Ei über Raupe, Puppe bis schließlich zum schlüpfenden Schmetterling können hier beobachtet werden. Zur festen Besetzung im Schmetterlingshaus gehören die weiße Baumnymphe, der Passionsfalter, der Bananenfalter, verschiedene exotische Schwalbenschwanzarten oder der  blaue Himmelsfalter. Immer mal wieder „flattern“ neue spannende Arten, vom Blattschmetterling über den Atlas-Seidenspinner, „herein“.   Quelle

 

*