Die Seite ist leider noch nicht fertig. Damit die "Neugierigen" nicht allzulange auf die Folter gespannt werden,

gebe ich sie ab heute, 29.01.2011 schon mal vorab zur "Besichtigung" frei.

Es wird doch noch einiges an Zeit brauchen, bis ich komplett durch bin mit den Bildern;

es lohnt sich also, hin und wieder 'reinzuschauen.

Meine Reha auf Usedom (im Dez. 2010) ...

 

 

... fand in der  Ostseeblick-Klinik  statt.

 

Die Klinik liegt mitten im Wald; absolut ruhig und direkt an der beeindruckenden Steilküste. Das Meer (das man bei Wind und Wellengang im Zimmer tosen hört) und der Sandstrand sind durch den Klinikgarten und dann über eine steile, 110-Stufen hohe eiserne Gerüst-Treppe zu erreichen.

 

Der Ort Ückeritz, ein kleiner Badeort, ist etwa 1 km entfernt. Von dort aus kann man mit der Usedomer Bäderbahn (UBB) in die anderen Bäderorte, bis zur polnischen Grenze und nach Peenemünde fahren, wenn man auf das Auto verzichten will oder muss.

 

 

Nach Bezug unseres Zimmers, Studieren der Hausordnung, Anmietung und Bezahlung des TV-Apparates, dem Abendessen im Speisesaal (Buffet) und Teilnahme an einer von der Klinik angebotenen Hausführung können wir uns am nächsten Tag (nach Absolvierung diverser An- wendungen und Untersuchungen) endlich an die Besichtigung des kliniknahen Strandes und die "Erst-Besteigung" der spektakulären Steil-ufer-Treppe machen.

 

Beim Abendessen kann ich unseren sechs Tisch-genossen freudestrahlend erzählen, dass ich beim Aufstieg der 110 Stufen nur ein einziges Mal (auf der mittleren Plattform) eine kurze Verschnaufpause einlegen musste. Ich bin über mich selbst erstaunt. :-))

 

 

Der erste Strandspaziergang (zum Vergrößern der Bilder bitte auf das erste der unteren Bilder klicken) führt Joachim morgens bei Sonnenschein am Strand entlang (ich hatte Anwendungen) und uns beide dann am Nachmittag (bei weniger schönem Wetter) zum "Café Utkiek", einem gemütlichen Café-Lokal direkt am Strand. Bei Butterkuchen und Milchkaffee versüßen wir uns die gegen Abend aufkommende Nasskälte und spazieren dann bei Anbruch der Dunkelheit, vollgestopft mit Kaffee und Kuchen, am Strand entlang zurück zur Klinik (zurück zur "Anstalt" waren Joachims Worte *gg*).

 

 

Die Schmetterlingsfarm in Trassenheide (zum Vergrößern der Bilder bitte auf das erste der unteren Bilder klicken) ist Europas größte Schmetterlingsfarm und einen Ausflug wert. Allerdings flogen (vermutlich durch die winterliche, kalte Jahreszeit) relativ wenige Schmetterlinge und auch die Lichtverhältnisse ließen sehr zu wünschen übrig; die Fotoausbeute war demzufolge gering.

 

 

Vom Wasserschloss in Mellenthin (zum Vergrößern der Bilder bitte auf das erste der unteren Bilder klicken) hatte ich mir mehr versprochen. Von außen sieht es leider recht "renovierungsbedürftig" aus und von innen haben wir es uns aus Zeitmangel leider nicht anschauen können; einige Mitpatienten haben gesagt, dass wir etwas versäumt hätten. Leider hat sich ein zweiter Besuch (um die Besichtigung nachzuholen) nicht mehr ergeben. Anschließend ging der Ausflug weiter zum Achterwasser und dem "berühmten" Café Knatter. Der Nachmittag am Achterwasser und im Café Knatter ist eines der fotografischen Highlights des Usedom-Aufenthalts; selten habe ich einen so tollen Sonnenuntergang gesehen.

 

 

Usedomer Bäder-Impressionen (zum Vergrößern der Bilder bitte auf das erste der unteren Bilder klicken) dürfen hier natürlich nicht fehlen. An einigen Tagen (überwiegend am anwendungsfreien Wochenende) haben wir einige der bekannten Usedomer Badeorte besucht. Meist ging es (trotz Schnee und Eis) mit dem Auto; einmal sind wir mit der Usedomer Bäderbahn (UBB) gefahren. Nach und nach haben wir uns Zinnowitz, Ahlbeck, Bansin, Heringsdorf und Peenemünde angesehen.

 

19.05.11 - Hier kommen in den nächsten Tagen noch mehr Bilder ! Bin gerade wieder am "Arbeiten" und "Bauen" der Seite !

 

 

Im Wald rund um die Klinik (zum Vergrößern der Bilder bitte auf das erste der unteren Bilder klicken) konnten wir trotz  tiefem Schnee und manchmal zweistelligen Minusgraden einige schöne Spaziergänge machen. Oft war die Kamera dabei und so gibt es (trotz fast erfrorener Finger) auch ein paar Impressionen aus dem "Klinikwald".

 

 

Fazit: Es war eine tolle Reha (bis auf das zeitweilige Wetter-Chaos), wir haben viel gesehen und einiges gemacht, tolle Menschen kennengelernt und wunderschöne Stunden erlebt, neue Therapien und Anwendungen ausprobiert und am besten war, dass wir jede Menge Spaß hatten und der Muskelkater vom Lachen kam und nicht vom „Sporteln“.

 

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Infomaterial über die Klinik, die ich jederzeit weiterempfehlen kann

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