Stürmische Zeiten ...

 

... mache ich gerade durch, aber hinter den dunklen

 

Wolken sieht man schon die Sonne aufgehen !!

 

 

 

Die kommende Chemotherapie ...

 

... wird hoffentlich die  letzte Hürde auf

 

dem Weg der Gesundung sein.

 

 

 

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10. März 2010 - Besuch beim Onkologen; ein anstrengender, aber ereignisreicher Tag !

 

 

Zuerst steht wieder ein Termin beim Onkologen in Bad Homburg auf dem Programm. Ich muss zwar erst um 10:15 Uhr dort sein, mache mich aber schon um 9:00 Uhr auf die Socken, da um diese Zeit die Autobahn rund um Bad Homburg oft "gestaut" ist und ich nicht weiß, wie lange ich eventuell im Stau stehen muss. Natürlich (wie sollte es anders sein *gg*) komme ich diesmal prima durch und bin 40 Minuten zu früh in der Praxis; die langweilige Wartezeit verlängert sich dadurch natürlich entsprechend. *grrrr*

Bevor ich mich ins Wartezimmer setzen kann, bekomme ich gleich ein Röhrchen Blut abgezapft, das sofort in der Praxis untersucht und dem "Chef" als Datenblatt in meine Akte gelegt wird. Das Gespräch mit dem Arzt ist lang und ausführlich. Er befragt mich zur Strahlentherapie und wie ich sie vertragen habe. Mein positiver Bericht bezüglich der geringen Nebenwirkungen und meine optisch körperliche "Fitness" bestärken ihn in dem Entschluss, so schnell wie möglich, nämlich SOFORT mit der Chemotherapie anzufangen und er fragt mich, ob ich einverstanden bin.  Nachdem er den Ablaufplan erklärt hat, willige ich ein, kommenden Freitag (also über- morgen) mit der ersten Chemo-Gabe anzufangen. Die Termine bezüglich der Port-OP und der Blutabnahme nächste Woche soll ich canceln, weil noch nicht klar ist, mit welchen Nebenwirkungen der Chemo ich konfrontiert werde. Dieser erste Chemo-Zyklus soll über die Vene und während seines Osterurlaubs per Tabletten erfolgen (die ersten beiden Cisplatin- und Vinorelbin-Gaben über die Vene, die beiden folgenden Vinorelbin-Gaben in Tablettenform) und der Port erst gegen Ende des Monats eingesetzt werden, um dann beim zweiten Zyklus zum Einsatz zu kommen. Er stellt ein Rezept für alle möglichen Tabletten und Tropfen aus (gegen Übelkeit und zusätzlich noch Cortison) und gibt mir genaue Instruktionen für Freitag Morgen (normal frühstücken, Tabletten einnehmen). Schon zuhause hatte ich mir eine Liste von Fragen und Stichpunkten gemacht, die ich während unserer "Sitzung" der Reihe nach abarbeite: Das längst fällige Kontroll-CT soll wann gemacht werden ? Ist der Arztbrief von der Radiologie schon da ? Welche Medikamente kann ich während der Chemo einnehmen, welche nicht ? Wie sieht es aus mit Misteltherapie (dazu erzähle ich später mehr) ? Als ich nach knapp 2 Stunden mit vielen Informationen und einem Rezept für die Medikamente aus der Praxis komme, schwirrt mir der Kopf. Unten im Haus des Onkologen ist eine große Apotheke und hole noch schnell die verschriebenen Medikamente für Freitag, bevor ich mich auf den Heimweg mache.

Nach einem kurzen Mittagspausen-Snack zuhause mache ich mich auf den Weg ins Bürgerhospital Frankfurt, um meine CT-Bilder vom November abzugeben und im Gegenzug eine Bilder-CD abzuholen. Der zuvor telefonisch abgeklärte "Umtausch" klappt problemlos und ich kann mich nach 10 Minuten wieder ins Auto setzen und Richtung Nordwest-Krankenhaus fahren, um den Termin für die Port- OP zu canceln, bzw. einen neuen, späteren Termin zu vereinbaren. Nach einem größeren "Hickhack" und mehreren Anläufen und Nachfragen bei der Radiologie und der chirurgischen Ambulanz (wegen einem Überweisungsschein von einer Abteilung zur anderen) habe ich endlich den neuen OP-Termin: am 25. März, morgens um 7:00 Uhr muss ich nüchtern in der Chirurgie erscheinen; mitzubringen ist unbedingt ein Blutbild, das dann meine Hausärztin spätestens zwei Tage vorher gemacht haben sollte (da muss ich mich dann entsprechend drum kümmern). Am späten Nachmittag bin ich wieder daheim und habe das Gefühl, ziemlich viel erlebt und erledigt zu haben ; ein gutes Gefühl. 

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11. März 2010 - Terminvereinbarung für das Kontroll-CTs in Friedberg

 

Heute habe ich "Ruhetag" und muss nur telefonisch einen Termin für ein CT machen, das dann die Gesprächs-Grundlage für einen OP-Nachsorge-Besuch in der HSK-Wiesbaden sein wird (wird von der HSK so gewünscht). Die telefonische Termin-Vereinbarung bei der radiologischen Praxis in Friedberg geht schnell und problemlos vonstatten: am 31. März, morgens um 8:15 Uhr soll ich nüchtern (wegen dem Kontrastmittel) erscheinen und die Bilder-CD der alten gemachten Aufnahmen mitbringen, ebenso den Überweisungs- Schein (ist mir zwar alles klar, aber ich werde nochmals eindringlich darauf hingewiesen).

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12. März 2010 - Erster Chemozyklus / erste Chemo-Infusion beim Onkologen in Bad Homburg

 

Nach einem "normalen" Frühstück (in meinem Fall Obst und Kräutertee) und Einnahme einer vom Onkologen verordneten Cortison- tablette holt mich die Taxi-Fahrerin um kurz nach 7:00 Uhr ab und wir fahren ohne Stau oder sonstige Stopps nach Bad Homburg. Wieder bin ich eine halbe Stunde zu früh da und werde erstmal ins Wartezimmer gesetzt. Nach und nach kommen noch mehr Chemo- Patienten und kurz nach 8:00 Uhr können wir in den "Chemo"-Raum gehen: ein sehr großer Raum, in dem rings um eine deckenhohe, breite Utensilien-Säule (für medizinischen Bedarf) insgesamt sieben komfortable "Liegestühle" stehen. Neben den Stühlen jeweils ein fahrbares Wägelchen und ein fahrbarer Infusionsständer. Alle Patienten verteilen sich auf die Liegestühle, nehmen eine bequeme Haltung ein und warten darauf, von einer "medizinischen Fachangestellten" an ihre Ports angestöpselt zu werden. Da ich ja noch keinen Port habe, muss bei mir zuerst eine Braunüle gelegt werden und dann laufen 2 Liter Kochsalzlösung, versetzt mit Kalium in meinen Körper. Anschließend erhalte ich eine Entwässerungs- spritze, damit ich ca. 15 Minuten später die viele Flüssigkeit auf natürlichem Wege wieder loswerden kann, was dann auch problemlos klappt. Anschließend wird es ernst: das Cisplatin wird "angeschlossen" und läuft innerhalb von knapp zwei Stunden langsam durch (während dieser Zeit muss ich noch zwei Mal zum Klo laufen). Nach dem Cisplatin kommt wieder ein Beutel Kochsalzlösung dran und danach ein kleiner Beutel Vinorelbine, der circa eine halbe Stunde durchläuft, anschließend wieder Kochsalzlösung. Nach gut fünf Stunden und sechs Toilettengängen ist alles vorbei und entgegen meiner Befürchtungen fühle ich mich gut und merke eigentlich gar nichts von dem "Gift" in meinem Körper. Abschließend bekomme ich noch einen Termin für nächsten Donnerstag zur Blutabnahme (Tag vor der nächsten Chemo), ein Rezept für irgendwelche Ampullen, die ich dann mitbringen soll und ein Formular, den so genannten "Wohlfühlschein", den ich für nächsten Donnerstag ausfüllen soll (Aufstellung von Nebenwirkungen, die sich eventuell bei mir durch die Chemo eingestellt haben). Während der Wartezeit auf meine Taxi-Fahrerin esse ich schnell ein mitgebrachtes Käsebrot. Pünktlich zur zwischenzeitlich telefonisch vereinbarten Zeit erscheint meine Fahrerin und bringt mich nach Hause.

Zuhause angekommen, nehme ich die verordneten MCP-Tropfen gegen Übelkeit und esse einen Apfel. Den übrigen Nachmittag verbringe ich fernseh-schauend auf dem Sofa. Leichte Kopfschmerzen und Müdigkeit sind die einzigen Nebenwirkungen. Am Abend esse ich einen leckeren Chiccoree-Salat mit Bananen und Mandarinen, zubereitet von meinem Männe und 2 Scheiben Brot mit Käse. Mir geht es gut... :-))

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13. März 2010 - Der Tag danach ...

 

Gegen Morgen wache ich mit einem "Brummschädel" auf und nehme eine Kopfschmerztablette, die nach einer halben Stunde wirkt und mich bis 8:30 Uhr schlafen läßt. Beim Aufstehen fühle ich mich nicht so besonders; mir ist ein bisschen übel. Nach Einnahme der MCP-Tropfen und meinem üblichen Obst- und Tee-Frühstück fühle ich mich gut und mache mich zusammen mit Joachim an die Haus- arbeit; danach setze ich mich an den Computer und Joachim kocht eines unserer Lieblingsessen: Ungarisches Gulasch. Vor dem Essen kommen wieder die MCP-Tropfen zum Einsatz und somit ist essenstechnisch alles in Ordnung. Auch die Kopfschmerzen sind komplett weg und deshalb machen wir nach dem Essen einen schönen Spaziergang "rund um die Häuser". Auch der Abend verläuft ohne Übelkeit oder sonstige Beschwerden und wir verbringen die Zeit wie immer, so als wäre nix los. *freu*

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14. März 2010 - Der zweite Tag danach ...

Nach dem Aufwachen ist mir ein bisschen übel, aber nach Einnahme der MCP-Tropfen und einem gemütlichen Frühstück fühle ich mich wieder pudelwohl. Vor dem Mittagessen machen Joachim und ich einen schönen Spaziergang in "unserem" Karbener Wald und machen auch ein paar Fotos. Die Natur ist aber noch nicht soweit "aufgewacht", als dass sich das Fotografieren wirklich lohnen würde. Am Teich im Wald ist alles noch wie tot und wir beschließen nach einer Stunde, den Nachhauseweg anzutreten. Der Nachmittag und Abend verlaufen gemütlich mit Essen, Kaffeetrinken und Fernsehen. Wenn die Chemo so weitergeht, lasse ich mir das gern gefallen. :-))

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16. März 2010 - Über das Leben während der Chemo ...

 

... kann ich im Moment nicht klagen; bis auf die bereits erwähnte leichte Übelkeit am Morgen stelle ich keine Nebenwirkungen fest. Da von meiner Kakteen-Sammlung gerade der erste kleine Kaktus blüht, meine Fotoapparat untätig in der Ecke liegt und es mir in den Fingern juckt, mache ich kurzerhand eine "Kaktus-Foto-Session" (-> Bild 11).

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17. März 2010 - Was macht mein strapaziertes Dekolleté ?

 

Neun Tage nach Ende der Strahlentherapie betrachte ich mal wieder mein Dekolleté. Was ich sehe, macht mich froh, denn die Spuren der 33 Bestrahlungen sind schon ziemlich gut verblasst (-> Bild 12) und in ein paar Tagen wird sicherlich nichts mehr zu sehen sein. Die Strahlenärztin hatte mir empfohlen, nach der Bestrahlung noch 1-2 Tage mit dem Reinigen des Bestrahlungsfeldes zu warten, also habe ich erst nach 2 Tagen die Markierungen entfernt und die Haut oberflächlich gereinigt... und zwar mit einem ganz einfachen, natürlichen Mittel, nämlich gutem Olivenöl. Haut mit Olivenöl zu behandeln (auch Hautprobleme) habe ich von den Frauen in Ägypten gelernt (habe in den 80igern mal 3 Jahre da gelebt). Die Frauen dort haben eine wunderbare Haut und pflegen/behandeln diese fast ausschließlich mit gutem (!) Olivenöl. Mein Dekolleté fühlt sich jetzt ganz weich an und ich bin selbst erstaunt, dass es sooo gut gewirkt hat.

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18. März 2010 - Blutbildkontrolle für die nächste Chemo

 

Morgens um 8:00 Uhr fahre ich los in Richtung Bad Homburg zum Onkologen. Heute soll das Blut untersucht werden: was hat die letzte Chemo mit meinen Blutwerten gemacht und kann morgen die zweite Chemo-Gabe erfolgen oder nicht ? Kurz nach halb neun  bin ich in der Praxis und gebe die von der Apotheke erhaltenen Ampullen und meinen "Wohlfühlschein" ab. Nach kurzer Wartezeit bekomme ich Blut abgezapft und nach wiederum kurzem Warten kriege ich das Okay für den morgigen Chemo-Tag. Meine Blutwerte sind zwar etwas niedrig, aber nicht zuuu niedrig und deshalb steht der nächsten "Vergiftung" nichts mehr im Weg; morgen früh um 8:00 Uhr geht's mir wieder an den Kragen. :-))

Noch vor 10:00 Uhr bin ich wieder zuhause und da der Tag noch jung und mir nach Arbeit ist, mache ich ein bisschen Hausarbeit wie Staub saugen, Wäsche waschen, aufräumen und Pflanzen gießen. Wer weiß, wie's mir morgen nach der Chemo geht...

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19. März 2010 - Erster Chemozyklus / zweite Chemo-Infusion beim Onkologen in Bad Homburg

 

Die Chemo-Infusionen bzw. der Ablauf des Vormittags verläuft bis 13:00 Uhr genau wie bei der ersten Chemo-Gabe (am 12. März). Anschließend habe ich ein längeres Gespräch mit dem Onkodoc, da er die nächsten 2 Wochen im Oster-Urlaub sein wird und meine beiden "kleinen" Vinorelbine-Gaben (26. März und 02. April) an diesen Tagen in Tablettenform erfolgen sollen. Er stellt einen Arztbrief für meine Hausärztin mit entsprechenden Anweisungen und mir 2 Rezepte für das Vinorelbine aus. Meine Leukozyten waren gestern grenzwertig, aber bei meiner insgesamt guten Konstitution hat Onkodoc heute trotzdem den "großen" Cisplatin-Vinorelbine-Chemo-Coktail gegeben. Nächste Woche muss meine HÄ unbedingt am Donnerstag eine Blutkontrolle machen und dann entscheiden, ob das Vinorelbine durch meinen Astralkörper *gg* wandern darf. Sollten die Leukozyten wieder verrückt spielen, MUSS die Chemogabe auf die nächste Woche verschoben werden; deshalb soll ich auch erstmal nur eins der beiden Rezepte "abarbeiten". Auf die Frage nach dem "Warum?" erklärt er mir, dass die Vinorelbine-Tabletten für eine einzige Gabe über 1.000,- Euro kosten! Meine arme Kranken- kasse... Desweiteren macht er mir den Vorschlag, ganz auf die Port-OP zu verzichten, denn mit den niedrigen Leukos sei die OP zur Zeit riskant und außerdem hätte ich so prima Venen, dass er es befürworten würde, erstmal ohne Port weiter zu machen. Sollte es Probleme mit den Venen geben, könnten wir den Eingriff immer noch vornehmen. Es gibt noch weitere positive Aspekte, keinen Port einzubauen: keine Thrombosegefahr und keine Spülungen alle 3 Monate. Nach kurzem Überlegen und Abwägen der angesprochenen Vor- und Nachteile entscheide ich mich, die für die kommende Woche geplante Port-OP abzusagen... Zum Schluss bekomme ich noch die Termine für das Blutbild und die Chemo nach Ostern (08. und 09. April) und wieder einen "Wohlfühlschein", den ich für den Donnerstag nach Ostern ausfüllen soll.

Inzwischen ist es bereits nach 14:00 Uhr und meine Taxi-Fahrerin sitzt auf heißen Kohlen vor dem Ärztehaus, denn sie hat noch eine terminierte Fahrt und wartet jetzt aber schon über eine halbe Stunde darauf, dass ich endlich aus der Onko-Praxis komme und sie mich nach Hause kutschieren kann. Unterwegs im Taxi bestelle ich per Handy bei Joachim zu Hause 2 gekochte Eier, die ich mir, statt warmem Mittagessen, aufs Brot legen will (deshalb werden hart gekochte Eier bei uns auch "Legeeier" genannt).

Zuhause angekommen, nehme ich prophylaktisch ein paar MCP-Tropfen und esse meine Legeeier-Brote. Weil es mir prima geht und ich keinerlei Nebenwirkungen verspüre, mache ich mich mit Joachim auf den Weg zum TOOM-Markt zu unserem wöchentlichen Groß- einkauf.  Gleich im Eingang unseres Lebensmittelmarktes ist eine Bäckerei, die auch eine kleine Theke hat, an der man Kaffee und leckeren Kuchen trinken/essen kann, was wir auch fast bei jedem Einkauf tun... heute lasse ich mir ein Stück Erdbeerkuchen und einen Cappuccino schmecken. Der Einkauf danach geht routiniert und schnell über die Bühne und wir sind gerade zum "Perfekten Diner" wieder zuhause. Mit einem kleinen Abendessen, dem Fernsehfilm "Hope" und dem aktualisieren meines Tagebuchs beschließe ich den Abend. Mir geht's gut und ich bin guter Dinge, dass das auch so bleibt... :-))

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20. und 21. März 2010 - Was ist los am Wochenende ?

 

Also, ich weiß nicht warum, aber mir geht es trotz Chemo super gut !!  Von den allseits gefürchteten Nebenwirkungen keine Spur (bis auf minimale, wirklich nur kurzzeitige Übelkeit ab und zu). Am Samstag Vormittag fahren wir zu einem Elektronikmarkt in Frankfurt, um uns über ein neues Laptop für Joachim zu informieren. Anschließend verputzen wir in einem kleinen türkischen Restaurant eine leckere Grillplatte und am späten Nachmittag gehen wir noch zur Foto-Ausstellung des Karbener Fotoclubs. Am Sonntag Morgen ist jede Menge Albernheit und Spaß angesagt... beim Lesen einiger Foto-Zeitungen während des Frühstücks kommen unsere 3D-Brillen zum Einsatz, was natürlich auch gleich fotografisch dokumentiert werden muss (-> Bild 13).

Am Nachmittag fahren wir dann wieder zum Spazieren und Fotografieren in den Karbener Wald; die Natur wird langsam wach ! Das Highlight des Tages ist ein kleiner Baumpilz, der aussieht wie "Nachbar's Lumpi"...  (-> Bild 14)

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22. März 2010 - Tabletten-Chemo mit Hausärztin geklärt 

 

Im Laufe des Vormittags sage ich die Port-OP telefonisch ab und kläre mit meiner Hausärztin den Ablauf der Tabletten-Chemo am Ende dieser Woche: am Mittwoch zur Blutabnahme, Donnerstag Ergebnis der Blutwerte und Freitag (bei positiven Blutwerten) die Tabletten-Einnahme.

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23. März 2010 - Ganztags im Büro: überregionales Meeting und Workshop 

 

In dichtem Nebel mache ich mich am frühen Morgen auf den Weg ins Büro. Mein Chef hat zu einem großen, überregionalen Meeting mit anschließendem Workshop eingeladen und im Hinblick auf meinen späteren Wiedereinstieg (und auch, um meine Kollegen wieder zu sehen) nehme ich gern an dieser Veranstaltung teil. Von 10:00 - 18:00 Uhr, unterbrochen von einer Mittagspause beim Chinesen um die Ecke, sprechen und diskutieren wir angeregt und die Zeit vergeht wie im Flug. Kurz vor 19:00 Uhr bin ich wieder zuhause... etwas müde zwar, aber sehr zufrieden, dass ich die vielen Stunden problemlos ausgehalten habe.

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25. März 2010 - Leukozyten-Alarm !!

 

Mein "komisches Gefühl" gestern Abend hat mich also nicht getäuscht !  Nachdem ich gestern früh zur Blutabnahme bei meiner Haus- ärztin war, mache ich mich heute auf den Weg zu ihr, um meine Blutwerte zu erfragen und mir die "Erlaubnis" zur Tabletten-Chemo zu holen. Leider gibt es schlechte Nachrichten: meine Leukozyten sind derart im Keller (normal sind 4.000-10.000, bei mir nur 1.400), sodass eine Chemo strikt verboten ist und ich strenge Verhaltensmaßregeln bekomme.  Ich soll  Menschenansammlungen meiden, nicht in den Supermarkt, mich gesund ernähren (Vollkornprodukte, Obst, Gemüse), viel trinken, Vorsicht vor etwaigen Verletzungen (wegen verminderter Blutgerinnung), ausruhen, keine großen körperlichen Anstrengungen usw.  Na, das kann ja heiter werden!  Der für heute geplante Ausflug in den Palmengarten mit Joachim (er hat sich dafür extra Urlaub genommen) fällt also aus und ich verbringe den Tag mehr oder weniger schlafend auf der Couch, während Joachim schweren Herzens (auf mein Drängen) allein in den Palmengarten fährt. Abends schauen wir dann seine Foto-Ausbeute an; auf diese Weise kann ich auch ein bisschen an dem Ausflug teilhaben.

 

    Mal sehen, was das kommende Wochenende bringt; ich bin jedenfalls gespannt, was meine Leukos so machen !

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28. März 2010 - Wie war das Wochenende ?

 

Das Wochenende war ziemlich geruhsam und wenn ich nicht so eine gute "Mich-selbst-Beschäftigerin" wäre, hätte man es fast lang- weilig nennen können. :-)  Da ich das Wort "Langeweile" aber gar nicht kenne, habe ich mich neben dem üblichen Haushaltskram mit dem Aufräumen meiner Festplatte, dem Bearbeiten von Urlaubsfotos und dem Recherchieren im Internet beschäftigt. Außerdem habe ich eine kleine (kostenlose) Website erstellt (einfach mal probeweise), in der ich auf meine "echte" Homepage aufmerksam mache. Wer Lust hat, kann ja mal schauen gehen: http://www.hobbyknippse.wg.vu/index.html

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29. März 2010 - Abklärung des nächsten "Leukozyten-Checks"

 

Da meine Hausärztin diese Woche ebenfalls im Osterurlaub ist, mache ich mich am Nachmittag zu Fuß auf den Weg zur Vertretung meiner Ärztin, um den Termin zur Blutabnahme abzustimmen und zu klären, ob mit einem niedrigen Leuko-Wert ein CT mit Kontrast- mittel gemacht werden kann (Termin ist Mittwoch früh). Die Vertretung, ebenfalls eine Ärztin, rät mir, morgen früh zur Blutabnahme zu kommen und das Ergebnis, bzw. den Wert der Leukos abzuwarten (abends nach 17:00 Uhr). Dann entscheiden wir, ob CT oder nicht. So wird es gemacht. Mal sehen, ob meine Leukos Zuwachs bekommen haben...

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30. März 2010 - "Leukozyten-Check" vor der geplanten Chemo

 

Morgens um 8:00 Uhr flitze ich zur Vertretungs-Ärztin und lasse mir Blut abnehmen. Nach 17:00 Uhr soll ich wieder kommen, um die Blutwerte und die weitere Vorgehensweise zu besprechen. Kurz nach fünf stehe ich wieder auf der Matte... und bekomme gleich einen "Dämpfer": die Leukos sind noch weiter gefallen; sie stehen jetzt bei 1.100 (!)... somit ist die Tabletten-Chemo wieder geplatzt und mein "Hausarrest" besteht weiter. Mist ! *grrrr*  Jetzt gilt es noch abzuklären, ob ich mit den niedrigen Werten morgen zum Kontroll-CT nach Friedberg fahren kann. Die Ärztin ruft in der Röntgen-Praxis an und klärt, ob trotz der Leukopenie ein CT mit Kontrastmittel gemacht wird. Ja, ich soll morgen früh kommen, dem CT steht nichts im Wege. Na, wenigstens etwas...

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31. März 2010 - Kontroll-CT in Friedberg

 

Der Tag fängt ja gar nicht gut an... ich soll nüchtern in Friedberg erscheinen und muss deshalb auf mein Frühstück verzichten... In der Röntgenpraxis stellt sich heraus, dass nicht mit Kontrastmittel gearbeitet werden kann, weil bei meinen Blutwerten Schilddrüsenwert und Nierenwert fehlen. Es wird kurzfristig beschlossen, die Aufnahmen ohne Kontrastmittel zu machen und man versichert mir, dass die Bilder trotzdem aussagekräftig sein werden. Und jetzt kommt das Highlight des Tages: auf den Bildern ist "nichts Unübliches" zu sehen !! Juhu, im Moment ist alles paletti ... ich bin sehr froh !!

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01. April 2010 - Osterferien im Tagebuch

Da es derzeit nichts Aufregendes oder Außergewöhnliches zu berichten gibt, mache ich ab heute bis nach Ostern "Tage-buch-Ferien". Ich wünsche allen meinen treuen Lesern und Schreibern ein frohes Osterfest und geruhsame Feiertage, ohne Sorgen und mit vielen bunten Ostereiern. Nach Ostern lesen wir uns wieder... tschüüüüß, bis nächste Woche. :-)

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06. April 2010 - Ostern ist vorbei ... der Alltag geht weiter

 

Bei uns war das Osterfest sehr ruhig; außer kleinen Spaziergängen (in den Regenpausen) und zwei Fototouren in unserem Wäldchen (-> Bilder 15+16) ist nichts Aufregendes passiert, was ich aber als ganz angenehm empfunden habe; es muss ja nicht immer Trubel herrschen. Joachim hat uns lecker bekocht und ich konnte in Ruhe (und wie sich später herausstellt mit Erfolg) dafür sorgen, dass sich mein Leukozyten-Wert normalisiert.

Am Vormittag mache ich mich auf den Weg zu meiner Hausärztin; KK-Karte einlesen, 10,- Euro bezahlen, Überweisungsscheine aus- stellen lassen, Krankengeld-Formular ausfüllen und abstempeln lassen. Von der Wiege bis zur Bahre ... Formulare, Formulare.  :-))  Der Weg nach Hause führt an der Krankenkasse vorbei und ich gebe gleich das ausgefüllte Krankengeld-Formular ab... für den Geldbeutel muss ja schließlich auch gesorgt werden.

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08. April 2010 - Besuch beim Onkologen in Bad Homburg

 

Morgens um 8:00 Uhr fahre ich mit dem Auto nach Bad Homburg zum Onkologen. Nach den üblichen Formalitäten am Quartals-Anfang geht's direkt zum Blut abnehmen ins Labor und danach ins Wartezimmer... warten auf die Blutwerte und das anschließende Gespräch mit "Onkodoc". Nach ca. einer Stunde werde ich aufgerufen und höre erfreut, dass sich mein Leukozyten-Wert auf sage und schreibe 3.900 erhöht hat und der morgigen Tabletten-Chemo nichts mehr im Wege steht. Mit Instruktionen für die morgige Chemo-Einnahme verlasse ich hocherfreut die Arztpraxis. Endlich geht es weiter und ich kann sogar zu Hause die Tabletten einnehmen und muss nicht nach Bad Homburg, um an den Tropf gehängt zu werden !  *freu*

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09. April 2010 - Tabletten-Chemo zu Hause

 

Nach dem Frühstück nehme ich die vom Onkologen verordneten Weichkapseln ein (4 Stück Vinorelbine) und gehe zur Tagesordnung über, was bedeutet: der übliche Haushaltskram. Danach setze ich mich an den Computer und kruschele ein bisschen im Internet herum, sortiere Fotos in virtuelle Fotoalben und schaue in diversen Internet(foto)foren vorbei. Um die Mittagszeit mache ich mir ein leichtes Mittagessen (Wokgemüse) und schaue meine Lieblingsserie im TV.

Am Nachmittag fahren Joachim und ich noch schnell zu einem bekannten Elektromarkt im Norden Frankfurts; ich will mir noch ein zu- sätzliches (kleines) Stativ für bodennahe Aufnahmen kaufen. Leider stellt sich das im Internet ausgeguckte Stativ als Flop heraus und wir fahren unverrichteter Dinge wieder nach Hause, bzw. zu unserem wöchentlichen Lebensmitteleinkauf. Zwei schöne große Pizzen wandern ebenfalls in unseren Einkaufswagen; zuhause angekommen, heizen wir den Backofen an und mit leckerer Pizza beschließen wir den heutigen Tag. Jetzt kann das Wochenende kommen...!!! :-))

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15. April 2010 - Blutbildkontrolle beim Onkologen in Bad Homburg

 

Nach einem sehr geruhsamen Wochenende und ebenso geruhsamen Tagen danach steht heute wieder eine Blutbildkontrolle beim Onkologen an. Kurz nach 8:00 Uhr geht's los mit dem Auto in Richtung Bad Homburg. Die Wartezeit bis zur Blutabnahme hält sich in Grenzen und ebenso schnell bekomme ich das Ergebnis mitgeteilt: die Leukos sind nochmals angestiegen und zwar auf (für mich) sagenhafte 5.000 !! *freu* Ich bekomme mein Rezept für die morgige Tabletten-Chemo und mache mich auf den Heimweg.

Unterwegs gebe ich noch das Rezept in der Apotheke in Karben ab. Das Vinorelbine wird bestellt und mir dann am Nachmittag ins Haus geliefert. Das ist ein Service, was ? Die nächste (und letzte) Anlaufstelle ist unser Bäcker, der mir einen Mohnzopf und zwei Apfeltaschen verkaufen darf und dann ist mein Ausflug für heute beendet und ich bin wieder zuhause. Mit essen und Computer-Arbeit (Fotoarchiv weiter aufräumen, Mails schreiben usw.) beschäftige ich mich über den Tag. Um 16:00 Uhr kommt der Bote von der Apotheke und bringt mir mein "Gift" für morgen; ich freue mich sehr, dass die Chemo jetzt problemlos weitergehen kann...

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16. April 2010 - Tabletten-Chemo zu Hause

 

Nach dem Frühstück schlucke ich zum zweiten Mal brav die Vinorelbine-Weichkapseln. Anschließend wasche ich mir die Haare und kriege einen riesen Schreck ... büschelweise gehen mir beim Auskämmen meine langen Haare aus. Jetzt ist es also doch soweit; obwohl der Onkologe davon ausgegangen ist, dass mir nicht die Haare ausfallen, kann ich nach jedem Durchfahren mit der Haar- bürste ein richtiges Knäuel Haare aus den Borsten holen. Wenn das so weiter geht, habe ich in ein paar Tagen nichts mehr auf dem Kopf. Ich könnte heulen...

Den Tag vergammele ich vor dem Computer und teilweise auch versunken in Selbstmitleid ... der Haarausfall macht mir wirklich zu schaffen; da kann es mich auch nicht richtig trösten, dass sich sonst keine weiteren Nebenwirkungen  einstellen. Na ja, jetzt kommt erst mal das Wochenende und dann sehen wir am Montag weiter. *heul*

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20. April 2010 - "Ich krebse so vor mich hin..."

 

... habe ich in dem Tagebuch einer Leidensgenossin gelesen... und genau so fühle ich mich gerade. Mir geht es nicht schlecht, weiß Gott nicht, aber es passiert halt nichts "Aufregendes", was es zu berichten gäbe. Vergangenes Wochenende war herrliches Wetter und Joachim und ich waren beide Tage stundenlang in unserem Wäldchen unterwegs und haben fotografiert. Jetzt, die Woche über, sortiere und bearbeite ich die Bilder und stelle sie dann nach und nach auf meiner HP ein. Wer will, kann hier ein bisschen schauen: Karbener Wald. Meine Haare gehen immer noch aus, aber es scheint etwas nachzulassen ... schön wäre es !

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22. April 2010 - Blutbildkontrolle für die nächste "große" Chemo

 

Morgens um 9:00 Uhr geht's los mit dem Auto in Richtung Bad Homburg zum Onkologen; die Blutbildkontrolle ist wieder dran um zu sehen, was die letzte Tabletten-Chemo mit meinem Blut bzw. den Leukozyten gemacht hat. Nach ganz kurzer Wartezeit erfolgt die Blutabnahme und nach ein paar Minuten ist klar: morgen früh um 8:00 Uhr kann die Chemo laufen, denn die Leukos waren sehr artig und haben sich nur auf 4.600 gesenkt. Nach knapp zwei Stunden bin ich zuhause und lasse es mir gut gehen; ich koche mir ein leckeres Essen und lasse es mir schmecken ... wer weiß, was morgen ist. Jedenfalls beginnt morgen der 2. Chemozyklus und somit eine neue Seite in meinem Tagebuch.  :-))

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Fortsetzung ---> hier

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