Der (Ur)Wald Hasbruch ...
- ein rund 630 Hektar grosses historisch altes Laubwaldrevier zwischen Delmenhorst und
Oldenburg gelegen – ist Bestandteil der Revierförsterei des Forstamtes Neuenburg.
Schon seit über 150 Jahren kommen Menschen aus nah und fern um den Hasbruch zu erleben.
Vor allem aber der *Urwald*, ein Rest früheren Hutewaldes, faszinierte immer wieder Künstler,
Natur- und Heimatkundler, Forstleute, Waldforscher und Erholung suchende Menschen.
Der Name Hasbruch stammt wahrscheinlich von einem indogermanischen Wort für Wasser und dem
niederdeutschen *brook* für Bruch ab. Er deutet auf feuchtes, niedrig gelegenes Land hin.
Zusammen mit ungeregelter Holz- und Streunutzung führte kaum geregelter Vieheintrieb im 17ten und
18ten Jahrhundert zum Verschwinden ganzer Waldteile.
Es entstand eine halboffene bis offene Trift- und Hutelandschaft.
Die Reste der alten Eichen im Urwald Hasbruch sind Zeugen dieser ehemaligen Landschaft.
Erst um 1800 begannen Forstleute damit wieder Wald zu begründen.
Aus dieser Zeit stammen auch die alten Eichen des Hasbruch. Zur Zeit des Oldenburger
Großherzogs Nikolaus Friedrich Peter (1853-1900) erhielten einige bemerkenswerte Bestände
den Status als so genannte Ausschlussholzung (Ausschluss von jeglicher Nutzung) und
blieben so in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten.
Der gesamte Hasbruch ist seit 1997 Naturschutzgebiet und der Europäischen Kommission
als Flora–Fauna–Habitat (FFH)-Gebiet gemeldet.
Heute ist der Hasbruch ein europaweit bedeutendes Naturschutzgebiet
und in der Region ein bekanntes und beliebtes Ausflugsziel.
In der fc-Galerie steht unter jedem Bild eine kleine Episode der Geschichte von Karl, dem Käfer
und was er auf seinem Waldspaziergang alles erlebt.
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---> zur Fullscreen-Diashow
Ein Nachspiel hatte unser
Waldspaziergang noch:
mein Mann brachte sich ein
Souvenir mit heim... eine
Zecke ! Diese *Blutsauger*
gehören zu den Spinnen
und sind mancherorts eine
echte Plage.
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